Kick-Off für "FastBat": Neuer Cluster stärkt Innovation und Strukturwandel im Rheinischen Revier
Mit "Cluster Fast Battery Customization" (FastBat) startet in Aachen ein neuer Meilenstein für Batterietechnologien der Zukunft. Der vom BMFTR mit 50 Millionen Euro geförderte Cluster soll Innovationen schneller in die industrielle Anwendung bringen und neue Perspektiven für Wertschöpfung und Beschäftigung schaffen.
© PEM der RWTH Aachen
Mit dem offiziellen Kick-off des Clusters "FastBat" fiel am 12. Mai 2026 der Startschuss für einen Meilenstein der Batterieforschung. Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik kamen zur Auftaktveranstaltung nach Aachen. Zu den Gästen zählten auch Matthias Hauer, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Ralf Otten, Bürgermeister der Stadt Aachen sowie Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Schröder, Dekan der Fakultät für Maschinenwesen der RWTH Aachen.
In ihren Beiträgen hoben sie hervor, wie wichtig leistungsfähige Batterietechnologien für die Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität Deutschlands sind und welchen entscheidenden Beitrag "FastBat" dabei leistet.
Das BMFTR fördert den Cluster im Rahmen des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen mit insgesamt 50 Millionen Euro. Ziel ist es, im Rheinischen Revier ein einzigartiges Innovationsökosystem für Batterietechnologien aufzubauen und damit den Strukturwandel der Region aktiv zu unterstützen.
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Beitrag zur Hightech Agenda Deutschland
Mit der Agenda setzt die Bundesregierung gezielt auf Schlüsseltechnologien, um Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Batterietechnologien spielen dabei eine zentrale Rolle – insbesondere für klimaneutrale Mobilität und nachhaltige Energieerzeugung.
"FastBat" zahlt in mehrfacher Hinsicht auf die Ziele der Hightech Agenda ein: Der Cluster bringt Wissenschaft, Wirtschaft und industrielle Anwendung eng zusammen und beschleunigt den Transfer neuer technologischer Entwicklungen in die Praxis. Gleichzeitig verfolgt "FastBat" einen ganzheitlichen Ansatz entlang der industriellen Wertschöpfungskette – von Forschung und Entwicklung über Produktion und Recycling bis hin zur Qualifizierung von Fachkräften. Damit trägt "FastBat" dazu bei, technologische Potenziale schneller in marktfähige Lösungen zu überführen. Die Innovationskraft Deutschlands und Europas im Zukunftsmarkt Batterie bauen wir somit weiter aus.
Impulse für das Rheinische Revier
Mit dem Ausstieg aus der Kohleverstromung steht das Rheinische Revier vor einem tiefgreifenden Strukturwandel. Das Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen schafft hierfür den förderpolitischen Rahmen, um neue wirtschaftliche Perspektiven und nachhaltige Industrien in der Region aufzubauen. "FastBat" trägt dazu bei, das Rheinische Revier als Standort für Batterietechnologien und industrielle Transformation weiter zu stärken. Neben technologischen Innovationen stehen deshalb auch neue Beschäftigungsperspektiven und Ausbildung von Fachkräften im Fokus.
Der erfolgreiche Kick-Off von "FastBat" unterstreicht zugleich die enge Zusammenarbeit von Bund und Land beim Aufbau zukunftsfähiger Innovationsstrukturen. Der Cluster zeigt beispielhaft, wie gemeinsame Anstrengungen neue technologische Perspektiven und nachhaltige Beschäftigungsmöglichkeiten in der Region schaffen können.
Zur Pressemeldung des Lehrstuhls Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen